Seien wir
doch einmal
ehrlich. Wie schnell kann es heute passieren, dass wir in eine
finanziell unglückliche Lage geraten können ?
Vielleicht ja auch gar nicht mal schuldhaft ?
Gerade in der
letzten Zeit hört und liest man immer häufiger von
solchen
Fällen. Hier nur mal ein typisches Beispiel aus unserem
Bekanntenkreis:
Der Fall Herr
B.
Herr B. ist selbstständiger Unternehmer. Er führt
gemeinsam mit
seiner Frau einen mittelständischen Elektro-
Installationsbetrieb.
Die Auftragslage war in den letzten Jahren so gut, dass Herr B.
zusätzliches Personal einstellen musste, um alle
Aufträge zur
Zufriedenheit seiner Kundschaft ausführen zu können.

Alles
schien Perfekt. Aber im letzten Jahr häuften sich
Missstände, an die Herr B. vorher im Traum nicht gedacht
hätte. Genau drei Auftraggeber von Herrm B. nehmen es wohl bis
heute mit der Zahlungsmoral, und mit den getroffenen
Vereinbarungen nicht so genau.
Obwohl alle Arbeiten zur
(anfänglichen) vollsten Zufriedenheit des Kunden
ausgeführt
wurden, und die Installations- Abnahme durch Sachverständige
keine
Beanstandungen aufwiesen, hat Herr B. bis heute von allen drei
"Kunden" die
vereinbarten Abschlusszahlungen nicht erhalten.
Herr B. ist
aber mit allen Kosten die ihm bisher entstanden sind, in
Vorleistung getreten. (Materialkosten, Lohnkosten, usw.) Herr B.
spricht heute von ihm zustehende Aussenstände, die bereits im
höheren fünfstelligen Bereich liegen. Leider sind
aber die
Hausbank
und die Lieferanten des Herrn B. nicht ganz so geduldig, wie es von ihm
verlangt wird.
Die Sperrung der Kreditkarte durch seine Bank empfand Herr B.
zunächst als ein kleineres Problem. Er kämpfte um
neue
Aufträge, um seine Firma irgendwie zu retten. Schliesslich
hatte
Herr B. zwei neue Aufträge in Sicht. Zu weiteren Verhandlungen
verabredete er sich mit seinen
"neuen
Auftraggebern".
Dazu musste Herr B. in eine entfernte Stadt
reisen,
und sich in einem Hotel einbuchen. Abends verabredete er sich mit einem
der neuen Kunden zum Geschäftsessen. Das Essen, die
Gespräche, alles verlief ganz prima. Herr B. sah den Auftrag
schon
in seiner Tasche.
Bis zu dem Zeitpunkt, als Herr B. vom Kellner die Rechnung verlangte.
Die Rechnung kam, und Herr B. zahlte mit Bargeld. In diesem Moment
spürte er regelrecht, dass ihn zwei entsetzte Augen seines
Gegenübers ansahen. Es ist erstaunlich, aber diesen Auftrag
hat
Herr B.
nicht
bekommen.
Zum
Treffen mit dem zweiten Geschäftspartner hat sich Herr B.
kurzer Hand und völlig unbürokratisch die LBB VISA
prepaid-Card zugelegt, die er nun nur noch mit Guthaben "aufladen" braucht.